Asthma und COPD – Frühchen im Erwachsenenalter häufiger betroffen
Die Auswertung skandinavischer Registerdaten zeigt, dass Frühgeburtlichkeit einen Risikofaktor für die Entwicklung von Atemwegserkrankungen im Erwachsenenalter darstellt.
Die Auswertung skandinavischer Registerdaten zeigt, dass Frühgeburtlichkeit einen Risikofaktor für die Entwicklung von Atemwegserkrankungen im Erwachsenenalter darstellt.
Die Behandlung des schweren Asthmas revolutionierte sich mit der Entwicklung der Biologika grundsätzlich. «Bei adäquater Therapie können sogar Sportler schweres Asthma im Griff behalten; bei inadäquater Therapie kann man daran sterben», sagte Prof. Ian M. Adcock, National Health and Lung Institute, Imperial College London, am Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie (SSP) in Basel. Welche Biologika sich für welchen Asthmatypus eignen.
Bei mittelschwerem bis schwerem Asthma sind Biologika ein Segen. Doch nicht immer spricht der Patient auf die Therapie genügend an. Da kann es hilfreich sein, das Biologikum gegen ein anderes auszutauschen. Worauf es dabei ankommt, erklärte PD Dr. Christian Clarenbach, Leitender Arzt Klinik für Pneumologie, Universitätsspital Zürich, am Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie (SSP) in Basel.
Einige relevante Neuerungen, die sich auf den beiden Gebieten Asthma beziehungsweise chronischobstruktive Lungenerkrankung (COPD) im letzten Jahr ergeben haben, wurden auf dem Allergology and Immunology Update (AIU) in Grindelwald von Prof. Daiana Stolz, Universitätsklinikum Freiburg/D und Universitätsspital Basel, vorgestellt.
Zur Therapie von Patienten mit schwer zu behandelndem Asthma respektive Patienten mit schwerem Asthma gibt es in den GINA-Empfehlungen 2022 ein paar Neuerungen. Im Folgenden ein Überblick.
Asthma und COPD sind mit die häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen in der Hausarztpraxis. Ihnen ist die unterschiedlich auftretende Luftnot gemein. Aber es gibt noch andere, seltene pneumologische Ursachen für Luftnot. Es gilt, aufmerksam zu bleiben und nicht vorschnell eine dieser beiden Krankheiten zu vermuten.
Was ist neu?
Zur Therapie von Patienten mit schwer zu behandelndem Asthma respektive Patienten mit schwerem Asthma gibt es in den GINA-Empfehlungen 2022 ein paar Neuerungen. Im Folgenden ein Überblick.
Erkrankungen der Atemwege
Asthma und COPD sind mit die häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen in der Hausarztpraxis. Ihnen ist die unterschiedlich auftretende Luftnot gemein. Aber es gibt noch andere, seltene pneumologische Ursachen für Luftnot. Es gilt, aufmerksam zu bleiben und nicht vorschnell eine dieser beiden Krankheiten zu vermuten.
Chronische Atemwegserkrankungen
Bei den chronischen Atemwegserkrankungen Asthma und COPD werden die Guidelines immer wieder der Entwicklung angepasst. Was es für die Diagnose der beiden Erkrankungen braucht, welche Therapien wann indiziert sind und wo ein Einsatz von Kortikosteroiden nach heutiger Auffassung nutzbringend ist, erklärte Prof. Robert Thurnheer, Chefarzt Medizinische Klinik, Spital Thurgau, Münsterlingen, am FOMF Innere Medizin Update Refresher in Zürch.
Neue Empfehlungen für die Behandlung von Patienten mit pneumologischen Erkrankungen stellten Schweizer Experten in einem Webinar des Forums für medizinische Fortbildung (FOMF) vor. Es ging um die Triage von COVID-19-Patienten in der Hausarztpraxis sowie deren ambulante Therapie, Lungenfibrose im Zusammenhang mit SARS-CoV-2, Neuerungen bei den Empfehlungen für die Therapie bei Asthma und COPD sowie die Rolle von Immuntherapeutika bei der Behandlung des kleinzelligen Lungenkarzinoms.