Hausarztmedizin – Das Impfen ist eine wichtige Aufgabe in der ärztlichen Grundversorgung
Dr. med. Isabelle Fuss, Hausarztpraxis MZ Brugg
Dr. med. Isabelle Fuss, Hausarztpraxis MZ Brugg
Mit Verquvo® (Vericiguat) hat Swissmedic im September 2021 einen neuen Wirkstoff in der Schweiz zugelassen. Er ist zur Behandlung der symptomatischen, chronischen Herzinsuffizienz (HI) bei erwachsenen Patienten mit reduzierter Auswurffraktion indiziert ist, die nach einem kürzlich aufgetretenen Dekompensationsereignis eine erforderlich gewordene intravenöse Therapie erhalten haben.
Dr. med. Luzi Dubs, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH Winterthur
PD Dr. med. Dr. rer. nat. Ulrich Gerth Stv. Chefarzt Reha Rheinfelden Rheinfelden
Prof. Dr. med. Isabella Sudano, Leitende Ärztin, Klinik für Kardiologie Universitätsspital Zürich
Dr. med. Thomas von Briel, Onkozentrum Hirslanden, Zürich
Dr. med. Ulrich Castelberg, Facharzt für Allgemeinmedizin FMH, Aarberg
Die ambulant erworbene Pneumonie geht mit hoher Morbidität und Mortalität einher. Ihre Bedeutung bleibt trotzdem nicht selten unterschätzt. Gleichzeitig ist eine akute respiratorische Symptomatik der häufigste Grund für das Aufsuchen einer Hausarztpraxis und für die Verschreibung von Antibiotika. Deshalb ist es wichtig, eine Pneumonie von anderen Infektionen des unteren Respirationstrakts (z. B. akute Bronchitis) zu unterscheiden. Ein Algorithmus zur Diagnosestellung und Therapie kann weiterhelfen.
Dr. med. Thomas Dorn, Chefarzt Zurzach Care Rehaklinik Sonnmatt, Luzern
Ein erheblicher Anteil der berichteten Nebenwirkungen nach der Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff scheint auf dem altbekannten Nocebo-Effekt zu beruhen. Ein Vergleich der Nebenwirkungsraten in 12 Studien mit COVID-19-Impfstoffen zeige, dass bei der ersten Impfung 76 Prozent der systemischen und 24,3 Prozent der lokalen Nebenwirkungen auf dem NoceboEffekt beruhten, so die Autoren einer neuen Metaanalyse. Bei der zweiten Impfung führten sie 51,8 Prozent der systemischen und 16,2 Prozent der lokalen Nebenwirkungen ebenfalls auf den Nocebo-Effekt zurück.