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News

Neurologie: Migränetherapie — Fortbildung

Gepante im klinischen Alltag

Von Heiko Pohl  ·  Psychiatrie & Neurologie 01/2025  ·  17. April 2025

Die Blockade von CGRP oder dessen Rezeptor hat die Migränetherapie revolutioniert. Zuletzt wurden in der Schweiz zwei Gepante zugelassen, Antagonisten des CGRP-Rezeptors, die als Tabletten als Akuttherapie oder zur Prophylaxe von Migräneattacken eingenommen werden. Mit der Zulassung von zwei weiteren Gepanten in der Zukunft ist zu rechnen. Dieser Artikel fasst deren Eigenschaften und Entwicklung zusammen und diskutiert Anwendungsmöglichkeiten.

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Neurologie: Migränetherapie — Fortbildung

Wird es den Medikamentenübergebrauchskopfschmerz in Zukunft nicht mehr geben? – Eine kritische Betrachtung

Von Adrian Scutelnic, Christoph J. Schankin und Franz Riederer  ·  Psychiatrie & Neurologie 01/2025  ·  17. April 2025

Der Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch betrifft 1–2% der Allgemeinbevölkerung und geht mit einer wesentlichen Beeinträchtigung in vielen Lebensbereichen einher. Er entwickelt sich durch zu häufige Einnahmen von Schmerzmitteln aus einem primären Kopfschmerz wie z.B. aus einer Migräne, wobei es zu 15 oder mehr Kopfschmerztagen pro Monat kommt. Ursächlich werden eine Sensitivierung im trigeminovaskulären System, vermittelt durch Neuropeptide wie Calcitonin gene-related peptide (CGRP), sowie eine verminderte Schmerzhemmung diskutiert. Zusätzlich werden Mechanismen wie Substanzabhängigkeit und Impulsivität auf psychologischer und neurobiologischer Ebene vermutet. Gepante blockieren den CGRP-Rezeptor und können sowohl akut also auch prophylaktisch bei Migräne wirken. Eine häufige Anwendung von Rimegepant führte nicht zu einem Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch, sondern zu einer Abnahme der Attackenfrequenz, wobei noch mehr Daten nötig sind. Wir diskutieren in diesem Artikel, weshalb der Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch wahrscheinlich auch in Zukunft zu beobachten sein wird. Eine multimodale Therapie kann notwendig sein. CGRP-basierte, gegen Migräne prophylaktisch wirksame Substanzen, sind auch beim Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch wirksam. Es sollten Anstrengungen zur Prävention des Kopfschmerzes bei Medikamentenübergebrauch unternommen werden.

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Schwerpunkt: Geburtshilfliche Praxis bei mütterlichen Erkrankungen

Wichtige Aspekte in der interdisziplinären Grundversorgung – Mütterliche Herzerkrankungen in der Schwangerschaft

Von Matthias Greutmann  ·  Gynäkologie 01-25/2025  ·  3. April 2025

Die Zahl der schwangeren Frauen mit Herzerkrankungen nimmt zu. Dazu gehören Frauen mit angeborenen und erworbenen Herzerkrankungen (z.B. rheumatische Herzerkrankung, Aortopathien, koronare Herzkrankheit). Je nach Art und Schweregrad der Herzerkrankung kann das Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen deutlich erhöht sein. Betroffene Frauen profitieren während der Schwangerschaft und peripartal von einer multidisziplinären Betreuung an spezialisierten Zentren.

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Schwerpunkt: Geburtshilfliche Praxis bei mütterlichen Erkrankungen

Was ist in der geburtshilflichen Praxis zu beachten? – Schwangerschaftsmanagement nach bariatrischem Eingriff

Von Daniel Frey und Mirjam Mäder  ·  Gynäkologie 01-25/2025  ·  3. April 2025

Adipositas weist weltweit seit Jahrzenten eine steigende Prävalenz auf und hat sich zu einem bedeutenden Gesundheitsproblem entwickelt. Die effektivste Therapie der Adipositas ist die bariatrische Chirurgie. Da ein Grossteil dieser Eingriffe an Frauen im reproduktionsfähigen Alter vorgenommen wird, sind Kenntnisse über das Schwangerschaftsmanagement nach bariatrischem Eingriff von zentraler Bedeutung.

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JOURNAL CLUB

Geburtsmedizin – Schwere RSV-Infektionen bei Säuglingen sollten bald gebannt sein

Von Bärbel Hirrle  ·  Gynäkologie 01-25/2025  ·  3. April 2025

Bekanntermassen ist die Infektion mit dem respiratorische Synzytialvirus (RSV) die Hauptursache für eine Bronchiolitis, welche vor allem für Säuglinge und Frühgeborene lebensgefährlich sein kann. Zwei neu zugelassene Strategien sollten wirksam vorbeugen können: der monoklonale RSV-Antikörpers Nirsevimab (Beyfortus®) für Säuglinge und Kleinkinder – in der Schweiz seit Herbst 2024 empfohlen – sowie die Impfung Schwangerer mit dem Vakzin Abrysvo®, für den die Empfehlungen in der Ausarbeitung sind*.

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FIRST-TO-DISCUSS-Newsletter - Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie - Kontrazeption und Menopause (SGEM)

Falldiskussion: Ungeplante Schwangerschaft unter Medikamenten zur Gewichtsreduktion

Von Susanna Weidlinger  ·  Gynäkologie 01-25/2025  ·  3. April 2025

Laura ist eine charmante 24-jährige, frisch vermählte Biologiestudentin, die gynäkologisch-endokrinologisch von mir gynäkologisch betreut wird. Sie und ihr Mann wollten eine Familie gründen – mit einem kleinen Haken. Sie hatte während der COVID-19-Pandemie 13 Kilogramm zugenommen.

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66th ASH Annual Meeting & Exposition - 7.–10. Dezember 2024 - San Diego und Virtuell

Hämatologische Entitäten – Therapie-verändernde Ergebnisse vom amerikanischen Hämatologiekongress

Von Ine Schmale  ·  Onkologie 01/2025  ·  31. März 2025

Die Therapielandschaft bei hämatologischen Entitäten verändert sich nicht nur hinsichtlich neuer Wirkstoffe, sondern auch durch Therapieoptimierung mit etablierten Strategien. Insbesondere für schwer behandelbare Patientengruppen wurden beim letzten Jahrestreffen der American Society of Hematology (ASH) neue Behandlungsmöglichkeiten aufgetan.

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San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) - 10.–13. Dezember 2024 - San Antonio (Texas)

Mammakarzinom – Studienergebnisse aus San Antonio tragen zur Optimierung der Behandlung bei

Von Ine Schmale  ·  Onkologie 01/2025  ·  31. März 2025

Grosse praxisverändernde Studien werden beim San Antonio Breast Cancer Symposium nicht erwartet. Nichtsdestotrotz wurden auch dieses Mal Studienergebnisse präsentiert, die zur Optimierung der Behandlung führen. Daten aus Phase-II- und Phase-III-Studien bestätigten Therapiestrategien insbesondere mit CDK4/6-Inhibitoren bei diversen Krankheitsausprägungen und weisen auf Konzepte zur frühen Behandlung von Brustkrebs hin.

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Kongressbericht — European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) 2024

Melanom-Diagnostik – Mit tumorspezifischen Antikörpern lassen sich Melanome früh identifizieren

Von Angelika Ramm-Fischer  ·  Onkologie 01/2025  ·  31. März 2025

Eine australische Forschungsgruppe hat für Melanome spezifische Antikörper identifiziert. Mithilfe dieser Marker lassen sich schon früh Melanome aus einfachen Blutproben diagnostizieren.

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Kongressbericht — INTERVIEW

«In der Schweiz gibt es keine vergleichbare Organisation, die akademische, nicht profitorientierte Krebsforschung betreibt» – Vincent Gruntz über Visionen, Herausforderungen und die besondere Rolle der SAKK

Interview mit Vincent Gruntz über Visionen, Herausforderungen und die besondere Rolle der SAKK

Von Christine Mücke  ·  Onkologie 01/2025  ·  31. März 2025

Seit September 2024 leitet Vincent Gruntz die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK). Nach einer Karriere in der Pharmaindustrie bringt er eine neue Perspektive in die Organisation, die seit 60 Jahren eine zentrale Rolle in der schweizerischen Krebsforschung spielt. Im Interview spricht er über seine Motivation, die grössten Herausforderungen in der klinischen Krebsforschung und seine Vision für die Zukunft der SAKK.

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