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SCHWERPUNKT
RMI, IOTA, O-RADS und mehr
Das Management von Adnexbefunden
Die meisten Adnexbefunde sind gutartig und können konservativ oder minimalinvasiv behandelt werden. Die Einschätzung des Malignitätsrisikos ist der erste Schritt für eine korrekte Betreuung der betroffenen Patientinnen − hierfür gibt es verschiedene validierte Modelle. Bei Befunden mit niedrigem Risiko ist die Wahrscheinlichkeit für spätere Komplikationen oder Malignität sehr gering. Hubertina Reina, Julie Plankenhorn
Für Raumforderungen im Adnexbereich stellt die sonographische Beurteilung den diagnostischen Standard dar (1-3). In den letzten Jahrzehnten wurde nicht nur
die Terminologie vereinheitlicht, sondern es wurden auch
verschiedene Modelle entwickelt und validiert, die eine re-
produzierbare und evidenzbasierte Risiko-
beurteilung ermöglichen. Im Folgenden
gehen wir näher auf den Risk of Ma-
lignancy Index (RMI), die Modelle
der International Ovarian Tumor
Analysis (IOTA) Gruppe sowie das
Ovarian-Adnexal Reporting and
Data System (O-RADS) ein. Wir
vergleichen die Vor- und Nachteile
für die klinische Praxis und erläu-
Hubertina Reina
(Foto: zVg)
tern die Umsetzung in der Patientenberatung.
Der RMI Score
Die Leitlinie des britischen National
Institute for Health and Care Exel-
lence (NICE) empfiehlt die An-
wendung des RMI Scores für die
Zuweisung ins Tumorzentrum bei
Verdacht auf Ovarialkarzinom (4).
Bereits im Jahr 1990 von Jacobs
et al. vorgeschlagen, ist es eines
Julie Plankenhorn
(Foto: zVg)
der ältesten und einfachsten Modelle zur Einschätzung des Malig-
nitätsrisikos (5). Dabei werden drei
Parameter kombiniert: der Meno-
pausenstatus, sonographische Merkmale und der Tumor-
marker CA-125.
pausenstatus erhält eine prämenopausale Patientin einen Score = 1, eine postmenopausale Patientin = 3. Der Ultraschallscore wird anhand von fünf Merkmalen bewertet: multilokuläre Zyste, solide Anteile, bilaterale Läsionen, Aszites und intraabdominale Metastasen. Das Vorhandensein von ≤ 1 Merkmal = 1 Punkt, ≥ 2 Merkmale = 3 Punkte. Der Wert des Tumormarkers CA-125 wird in U/ml angegeben.
Ein RMI score ≥ 200 zeigt ein erhöhtes Risiko an und es empfiehlt sich eine gynäkologisch-onkologische Abklärung an einem Zentrum.
Die Vorteile des RMI liegen in der einfachen Risikoberechnung, die auch ohne Ultraschallexpertise möglich ist, sowie in der Spezifität von über 90%. Allerdings ist er sehr von den CA-125-Werten abhängig und damit gerade bei frühen Ovarialkarzinomen und Borderline-Tumoren teils falsch negativ. Der Anteil dadurch nicht erkannter Malignome kann durch die Einführung eines zwei-Stufen Modells von 28% auf 14% reduziert werden. Dabei sollen Befunde mit einem Ultraschallscore von 3 trotz RMI < 200 von einem Ultraschallexperten beurteilt werden (6).
Bei prämenopausalen Frauen stehen die Früherkennung und die Vermeidung unnötiger Eingriffe aufgrund der Fertilitätserhaltung in einem anderen Gleichgewicht. Eine Cochrane Review von 2022 hat in dieser Population eine veränderte Performance der Triagierungsmodelle unterstrichen (7). Die im Jahr 2026 publizierte prospektive multizentrische Kohortenstudie «Diagnostic tests for ovarian cancer in premenopausal women with non-specific symptoms (ROCkeTS)» belegt, dass die IOTA-Modelle die Sensibilität bei prämenopausalen Frauen im Vergleich zum RMI erhöhen, ohne die Spezifität zu reduzieren. Nach diesen Studienergebnissen wird das unten beschriebene IOTA-Assessment of Different NEoplasias in the adneXa (ADNEX) Modell als neuer Standard in dieser Population empfohlen (8).
RMI = Menopausenstatus x Ultraschallscore x CA-125
Es gibt verschiedene Versionen des RMI, hier vorgestellt wird der RMI III. Zur Berechnung des Parameters Meno-
IOTA Terminologie und Triagierungsmodelle Frauen mit Adnexbefunden, die von Experten geschallt wurden, werden seltener unnötigen invasiven Massnahmen unterzogen und haben eine kürzere Hospitalisierungsdauer (2). Um die Qualität und Beurteilung der Ultraschalluntersuchung
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SCHWERPUNKT
zwischen verschiedenen Zentren zu vereinheitlichen und die diagnostische Genauigkeit zu verbessern, hat die IOTAGruppe im Jahr 2000 ein Consensus Paper zu Terminologie und Definitionen publiziert (9).
Auf dieser Grundlage sowie durch die Untersuchung von grossen multizentrisch gesammelten Datensätzen hat die IOTA-Gruppe im Laufe der Jahre verschiedene Prädiktionsmodelle entwickelt (10). Von diesen Modellen haben sich IOTA Simple Rules und IOTA ADNEX als die besten zur Charakterisierung von Adnexbefunden erwiesen (11). Zur Aneignung der Terminologie und zur Anwendung der IOTAModelle stehen heutzutage verschiedene Kurse und Ressourcen zur Verfügung, darunter die offizielle, zertifizierungs- und zahlungspflichtige CE-registrierte Applikation von Gynaia (12).
Die morphologische Klassifikation nach IOTA hat sich ebenfalls für die Beurteilung von Adnexbefunden in der Schwangerschaft als nützlich erwiesen. Die Studiengruppe von Testa et al. hat einen wertvollen Algorithmus für die Beratung dieses besonderen Patientenkollektivs veröffentlicht (16).
IOTA Simple Rules Die Simple Rules basieren auf fünf typischen sonomorphologischen Kriterien für benigne Raumforderungen (B-Kriterien) und fünf typischen sonomorphologischen Kriterien für maligne Raumforderungen (M-Kriterien) (Tabelle 1) (13).
Der Adnexbefund gilt als benigne, wenn nur B-Kriterien, und als maligne, wenn nur M-Kriterien nachgewiesen werden. Damit lassen sich bis zu 77% der Raumforderungen einteilen (14). Ist die Raumforderung als maligne eingestuft, sollte die Patientin einem gynäkoonkologischen Zentrum zugewiesen werden. Sind sowohl B- als auch M-Features vorhanden oder trifft kein Kriterium zu, gilt die Raumforderung als nicht beurteilbar und es bedarf einer weiteren Untersuchung durch einen Ultraschallexperten oder die Anwendung eines weiteren Modells, z.B IOTA ADNEX.
Tabelle 1: B- und M-Kriterien der IOTA Simple Rules
B-Kriterien
M-Kriterien
B1 Unilokuläre Zyste
M1 Irregulärer solider Tumor
B2 Solide Komponente < 7 mm M2 Aszites
B3 Schallschatten
M3 Mindestens 4 papilläre Stukturen
B4 Glatter, multilokulärer Tumor M4 Irregulärer, multilokulär-solider
< 100 mm
Tumor ≥ 100 mm
B5 Kein Blutfluss (Color Score nach IOTA 1)
M5 Starker Blutfluss (Color Score nach IOTA 4)
Tabelle 2: Kriterien für die Risikokalkulation mit IOTA ADNEX
Klinische Kriterien Tumorzentrum (ja oder nein) Alter der Patientin
Laborchemische Marker (optional) CA-125
Ultraschall-Kriterien Max. Durchmesser der Läsion (mm) Max. Durchmesser des grössten soliden Anteils (mm) Anzahl der Loculi > 10 (ja oder nein) Anzahl der papillären Strukturen (1, 2, 3 oder mehr) Schallschatten (ja oder nein) Aszites (ja oder nein)
dem grössten kalkulierten relativen Risiko. Diese zusätzlichen Informationen bedürfen einer fachkundigen Beratung über die Bedeutung der Risikokalkulation (10).
Wie von vielen externen Validierungen bestätigt, ist die diagnostische Genauigkeit dieses soliden Tools bei einem Cut-off von 10% Malignitätsrisiko, mit einer Area Under der Curve (AUC) von 0,95, einer Sensitivität von 95% und einer Spezifizität von 79% sehr hoch (10). Wichtig für die klinische Anwendung: Ähnliche Genauigkeit wird erreicht, auch wenn das Modell von Nicht-Experten angewendet wird (2).
IOTA ADNEX Das IOTA-Assessment of Different NEoplasias in the adneXa (ADNEX) Modell basiert auf drei klinischen Kriterien und sechs Ultraschallkriterien. Es muss mit Hilfe einer Software berechnet werden, entweder über die Gynaia-App oder über in andere Softwares eingebaute Kalkulatoren (z.B. Viewpoint). Die Bestimmung des Tumormarkers CA-125 ist für die Anwendung von IOTA ADNEX fakultativ und der Color Score der Raumforderung wird nicht berücksichtigt (Tabelle 2).
Anders als frühere Modelle kann IOTA ADNEX nicht nur das Risiko für Malignität einschätzen, sondern auch zwischen Borderline-Tumoren und Karzinomen sowie zwischen Stadium I oder II-IV unterscheiden und eine mögliche Metastasierung eines anderen Primärtumors erkennen. Für jede Kategorie berechnet das Modell das relative Risiko und das patientenspezifische Risiko im Verhältnis zum statistischen Grundrisiko jedes Adnexbefundes (15). Die wahrscheinlichste Diagnose für die einzelne Patientin ergibt sich aus
MERKPUNKTE
• Die Sonographie ist der Goldstandard zur Beurteilung von Adnexraumforderungen und Grundlage für extensiv validierte Risikomodelle.
• Der RMI ist einfach und spezifisch, aber limitiert durch seine Abhängigkeit vom Tumormarker CA-125 und weniger sensitiv bei frühen Tumoren.
• IOTA-Modelle (Simple Rules und ADNEX) bieten die höchste diagnostische Genauigkeit und ermöglichen eine evidenzbasierte Risikoeinschätzung.
• Das O-RADS-System standardisiert Befundung und Management, oft in Kombination mit der IOTA Two-StepStrategie für eine praxisnahe Anwendung.
• Bei Niedrigrisiko-Befunden ist Abwarten sicher, da Malignitäts- und Komplikationsraten sehr gering sind und viele Läsionen spontan regredieren.
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SCHWERPUNKT
Tabelle 3: Zusammenfassung O-RADS v2022 Kategorien
O-RADS Score 0 1 2
3
4 5
Malignitätsrisiko nach IOTA Modell Nicht beurteilbar
Normales Ovar Fast sicher benigne (< 1%)
Niedriges Risiko (1% bis < 10%)
Intermediäres Risiko (10% bis < 50%) Hohes Risiko (≥ 50%)
Management
Erneuter Ultraschall oder andere Bildgebung (MRI) Keine weiteren Kontrollen Keine weiteren Kontrollen oder Follow-up nach 6 oder 12 Monaten in bestimmten Fällen Betreuung durch Gynäkologen; weitere Bildgebung oder Follow-up nach 6 Monaten bei bestimmten Merkmalen Weitere Bildgebung und Zuzug von Gynäkoonkologen Betreuung im Tumorzentrum
Das O-RADS Stratifizierungssystem Das Ovarian-Adnexal Reporting and Data System (O-RADS) entstand initial im Jahr 2019 aus einer Zusammenarbeit der American Society of Radiology mit der IOTA Gruppe und wurde im Jahr 2022 angepasst. O-RADS verfügt über ein standardisiertes Lexikon und ermöglicht die Stratifizierung von Adnexbefunden nach einem numerischen Score von 0 bis 5, je höher das Malignitätsrisiko steigt. Anhand der Einteilung wird ein entsprechendes Patientenmanagement vorgegeben (Tabelle 3). Eine Stratifizierung kann mit dem O-RADS Lexikon aber auch durch Anwendung von IOTA ADNEX erzielt werden, wobei das O-RADS Lexikon retrospektiv von den IOTA-Datensätze abgeleitet und noch nicht prospektiv validiert wurde. Für das Lexikon und genauere Managementempfehlungen verweisen wir auf die grundlegende Publikation von Strachowski et al. (17).
Viele Befunde können einfach mit den sogenannten IOTA Benign Simple Descriptors (BD) beurteilt werden. Diese BD wurden von Landolfo et al. angepasst, um ein Zweistufenmodell zu entwickeln (Tabelle 4) (18). Trifft ein BD zu, ist das Malignitätsrisiko < 1%. Trifft keines zu, wird das zuvor beschriebene IOTA ADNEX Modell angewendet, um das Malignitätsrisiko zu bestimmen und der Läsion einen O-RADS Score zuzuteilen. Diesen Ansatz nennt man IOTA Two-StepStrategie. Sie wurde in mehreren Studien mit hoher diagnostischer Genauigkeit validiert (18-21). Seine Stärken bestehen
im Aussparen vieler gutartiger Läsionen aus aufwendigeren computerbasierten Risikokalkulationen sowie in der einfachen Umsetzung auch für Nicht-Experten (18,21).
Beratung bei Raumforderungen mit niedrigem Risiko Die meisten Patientinnen mit einem sonographisch diagnostizierten Adnexbefund werden einer operativen Therapie unterzogen. Der Grund für eine grosszügige Indikation ist häufig die Angst, dass die Raumforderung maligne sein oder eine maligne Transformation eingehen könnte. Weitere Gründe sind das vermutete Torsions- oder Ruptur-Risiko. Wie ist diesbezüglich die Datenlage?
Eine Antwort kommt von der IOTA5-Studie (22). Dabei wurden über 2500 als gutartig diagnostizierte Befunde aus 36 Zentren nach 3, 6 und 12 Monaten und für insgesamt 2 Jahre verlaufskontrolliert. In 16% der Fälle war der Befund im Verlauf nicht mehr darstellbar, 2% wurden aus verschiedenen Gründen operiert. In 0,2% der Fälle kam es zu einer Torsion, in 0,2% zu einer Ruptur. Die Histologie war maligne in 0,4% der Fälle.
In einer zusätzlichen retrospektiven Single-Center-Analyse der IOTA5 Daten wurden 1470 Patientinnen mit Adnexraumforderungen nach IOTA ADNEX und IOTA Two-StepStrategie mit einem Cut-off von < 3% Malignitätsrisiko eingeschlossen und bis zu 5 Jahren verlaufskontrolliert (20). In diesem Niedrigrisikokollektiv kam es in 66% der Fälle zur Spontanresolution der Befunde und in 10% zu einer operativen Therapie. Nach 60 Monaten war die kumulative Inzidenz von Malignomen 0,2% und von einer Zystenruptur 0,1%. Keine Raumforderung torquierte während dieser Zeit. Insgesamt war die kumulative Inzidenz von Komplikationen inklusive kleineren Events 0,7%.
Zusammenfassend zeigen diese Daten, dass bei sonographisch als low-risk eingestuften Adnexbefunden ein abwartendes Vorgehen mit regelmässigen Verlaufskontrollen eine sichere Alternative zur sofortigen operativen Therapie darstellt, da sowohl das Risiko für Malignität als auch für Komplikationen insgesamt sehr gering ist.
Korrespondenzadresse: Dr. med. Hubertina Reina E-Mail: hubertina.reina@usb.ch
Dr. med. univ. Julie Plankenhorn Frauenklinik Universitätsspital Basel 4031 Basel
Interessenkonflikte: keine
Tabelle 4: Modified IOTA Benign Descriptors
1 Unilokuläre Zyste mit milchglasartiger Echogenität und max. Durchmesser < 10 cm, prämenopausale Patientin (suggestiv für Endometriom) 2 Unilokuläre Zyste mit gemischer Echogenität, Schallschatten und max. Durchmesser < 10 cm, prämenopausale Patientin (suggestiv für
Dermoid) 3 Unilokuläre Zyste mit echoleerem Inhalt und glatter Innenwand, max Durchmesser < 10 cm, prä- oder postmenopausale Patientin
(suggestiv für Zystadenom oder einfache Zyste) 4 Alle anderen unilokulären Zysten mit glatter Innenwand und max. Durchmesser < 10 cm, prä- oder postmenopausale Patientinnen
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SCHWERPUNKT
Tabelle 5: Beispiele Beurteilung Adnexbefunde nach IOTA Simple Rules, IOTA Two-Step-Strategy und O-RADS Score
Beurteilung
B-Mode
Normales Ovar, keine Läsion, postmenopausal
O-RADS 1
Color Score
Unilokuläre Raumforderung, Color Score 2 IOTA Simple Rules: B1 (unilokuläre Zyste)
IOTA Two-Step: benigne Benign Descriptors 1
O-RADS 2
Histologie: Zystadenom Multilokuläre Raumforderung, Color Score 2
IOTA Simple Rules: benigne B4 (glatter, multilokulärer Tumor < 100 mm) B5 Kein Blutfluss (Color Score nach IOTA 1)
IOTA Two-Step: Benign Descriptors nicht zutreffend ADNEX Malignitätsrisiko 3,3%
O-RADS Score: 3
Histologie: Zystadenom Solide Raumforderung, Color Score 3
IOTA Simple Rules: maligne M1 (irregulärer solider Tumor)
IOTA Two-Step: Benign Descriptors nicht zutreffend ADNEX Malignitätsrisiko 48,2%
O-RADS score: 4 Histologie: neuroendokrines Karzinom Multilokulär solide Raumforderung, Color Score 4
IOTA Simple Rules: maligne M3 (mindestens 4 papilläre Strukturen) M5 (starker Blutfluss, Color Score 4)
IOTA Two-Step: Benign Descriptors nicht zutreffend ADNEX Malignitätsrisiko 95,2%
O-RADS score: 5 Histologie: high-grade seröses Tubenkarzinom
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SCHWERPUNKT
Referenzen: 1. S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtu-
moren Version 6.1 - Januar 2026, AWMF-Registernummer: 032-035OL 2. Timmerman D et al.: ESGO/ISUOG/IOTA/ESGE Consensus Statement on
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