Sarkopenie, Anorexie, Demenz und Ernährung
Hausarztsymposium Geriatrie
Am Hausarztsymposium Geriatrie erörterten verschiedene Experten die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Muskelschwund, Anorexie und dem geistigen Abbau im Alter.
Hausarztsymposium Geriatrie
Am Hausarztsymposium Geriatrie erörterten verschiedene Experten die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Muskelschwund, Anorexie und dem geistigen Abbau im Alter.
Steinzeit- und mediterrane Ernährung sind empfehlenswert
Der steigende Anteil Übergewichtiger ist eine der grössten Herausforderungen der Präventionsmedizin. An einer Fortbildungsveranstaltung im Rahmen der D-A-CH-Tagung für Endokrinologie 2016 wurden wichtige Aspekte einer gesunden Ernährung erläutert.
Ernährung in der Palliative Care
In allen Lebensphasen spielt die Ernährung eine wichtige Rolle – auch in der Palliative Care. Isst eine Person zu wenig beziehungsweise nicht mehr, stellen sich häufig Fragen zum weiteren Vorgehen. Die Situation kann bei den Involvierten – Patient, Angehörige und betreuende Fachpersonen – Gefühle wie Angst oder Hilflosigkeit auslösen, welche die Entscheidungsfindung und die Interventionswahl beeinflussen können. Der Artikel gibt praktische Tipps für die Betreuung von palliativen Patienten mit Ernährungsschwierigkeiten.
Allergie oder Intoleranz?
Unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit versteht man ein Krankheitsbild, das im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme auftritt. Die Symptomatik ist vielgestaltig, und es gibt unterschiedliche Ursachen. Wie geht man als Hausarzt mit dem Thema Nahrungsmittelunverträglichkeit um? Was kann man selbst diagnostizieren, wann ist die Einbindung eines spezialisierteren Kollegen beziehungsweise die stationäre Abklärung erforderlich?
Seit den Achtzigerjahren haben Übergewicht und Adipositas in der Bevölkerung und besonders auch im Kindes- und Jugendalter sehr stark zugenommen. Die ersten 1000 Tage des menschlichen Lebens bieten besondere Chancen für die Prävention. Dies betrifft das Ernährungsmanagement während der Schwangerschaft wie auch die positiven Aspekte des Stillens, die im Beitrag dargestellt werden.
WHO und UNICEF empfehlen, dass alle Säuglinge sechs Monate ausschliesslich gestillt werden sollten und anschliessend nach Einführung der Beikost bis zum Alter von 2 Jahren und länger weitergestillt werden. In industrialisierten Ländern hingegen fehlt der wissenschaftliche Nachweis, dass die Einführung der Beikost nach dem 4. Lebensmonat Nachteile hätte gegenüber der späteren Beikosteinführung nach dem 6. Monat. Europäische Fachgremien empfehlen deshalb eine individuell angepasste Einführung der Beikost frühestens mit Beginn des 5. und spätestens mit Beginn des 7. Lebensmonats. Stillen ist nach Einführung der Beikost so lange weiterzuführen, wie Mutter und Kind dies möchten.
Allergien gehören zu den häufigsten nicht übertragbaren Erkrankungen und im Kindesalter zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Die Ernährung spielt bei Allergien auf verschiedene Art eine Rolle: als modulierender und möglicherweise präventiver Faktor bei der Entstehung, aber auch als Trigger bei der Auslösung allergischer Reaktionen bei bestehender Allergie. Expertenmeinungen und systematische Reviews haben zu verschiedenen nationalen und internationalen Empfehlungen zur Allergieprävention geführt. Der Beitrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Strategien und – wo möglich – auch Empfehlungen.
Empfehlungen für die Ernährung von Kleinkindern (2./3. Lebensjahr) können meist nur auf dem Niveau von Expertenmeinungen gegeben werden oder sind aus Plausibilitäten, Analogieschlüssen oder Pragmatismus entstanden. Lebensmittelbezogene, durchkalkulierte Ernährungskonzepte zeigen aber, dass Kleinkinder grundsätzlich mit einer für die Kinder- und Familienernährung konzipierten Optimierten Mischkost gut ernährt werden können.
Unter dem Motto «Ernährung – Quelle des Lebens» fand die 14. Dreiländertagung der Arbeitsgemeinschaft für Klinische Ernährung Österreich (AKE), der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) und der Gesellschaft für Klinische Ernährung der Schweiz (GESKES) vom 28. bis zum 30. Mai 2015 in Bregenz statt. Neben ernährungsmedizinischen Themen wurden auch allgemeine Themen wie Käse, Wasser und Fruchtsäfte besprochen. Der Beitrag stellt einige am Kongress abgehandelte Themen vor.
Die Ernährung in der Schwangerschaft beeinflusst die Entwicklung des Kindes massgeblich. Das bedeutet nicht, für zwei zu essen, sondern eher zweimal so gut. Zu den Schlüsselpunkten zählen eine ausgewogene Ernährung, eine adäquate Gewichtszunahme und eine adaptierte Vitamin- und Mineralstoffsupplementierung. Gewisse gesundheitsgefährdende Nahrungsmittel sind zu vermeiden.