Transkript
Das offizielle deutschsprachige wissenschaftliche Organ der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE
ernährungsmedizin
Wissenschaftlicher Beirat Prof. Dr. med. Lia Bally, Bern Prof. Dr. med. Heike Bischoff-Ferrari, Zürich Alessia Charbonnet-Colatruglio, Bern Prof. Dr. med. David Fäh, Bern PD Dr. rer. nat. Isabelle Frey-Wagner, Zürich Prof. Dr. Andreas Hahn, D-Hannover Prof. Dr. med. Reto W. Kressig, Basel Prof. Dr. Wolfgang Langhans, Zürich Prof. Dr. pharm. Stefan Mühlebach, Basel Dr. med. Pascal Müller, St. Gallen Prof. Dr. Sabine Rohrmann, Zürich Prof. Dr. med. Philipp Schütz, Aarau Prof. Dr. med. Paolo Suter, Zürich Prof. Dr. med. Stephan Vavricka, Zürich
Redaktion Dr. med. Barbara Elke b.elke@rosenfluh.ch
341 Ernährungsmedizin - ergänzende Massnahme oder ärztliche Kernkompetenz
Mangelernährung ist in der Schweiz kein Randphänomen. In internistischen Kliniken weisen 20–30% der Patientinnen und Patienten ein Risiko dafür auf. Eine frühzeitige Diagnose und individuelle Therapie sind wirksam und sollten stärker in den ärztlichen Fokus rücken, wie Prof. Dr. Philipp Schütz erläutert.
344 Ausreichende oder optimale Proteinzufuhr? – Paradigmenwechsel
Die evidenzbasierte Einordnung der Proteine wirft in der Fachwelt häufig Fragen auf. Dr. Paolo Colombani erläutert die entsprechenden historischen Entwicklungen für eine differenziertere Beurteilung der Proteine und zeigt auf, wo und weshalb Evidenz und Empfehlungen in Bezug auf Bedarf, Qualität und Funktion im Stoffwechsel auseinandergehen.
347 Stillen und Säuglingsernährung in der Schweiz
Die Schweizer Säuglingsernährungsstudie (SWIFS) 2024 untersuchte zum vierten Mal seit Beginn des Säuglingsernährungsmonitorings im Jahr 1994 das aktuelle Stillverhalten, die Einführung von Beikost, Aspekte der frühkindlichen Prävention und damit verbundene Faktoren. Prof. Julia Dratva und Sibylle Juvalta präsentieren die Ergebnisse.
351 Institut Lyfe: Kulinarik gegen Malnutrition
Bei Krebspatienten beruht der Appetitmangel auch Störungen von Geruch und Geschmack. Das Institut Lyfe in Lyon versucht das Problem von der sensorischen und kulinarischen Seite anzugehen. Dr. Agnès Giboreau präsentierte Erkenntnisse aus der Forschung sowie konkrete Projekte zu «schmackhaftem Essen für Krebspatienten» aus der Spitalküche und die Beratung zu Hause.